Du bist gewollt
„Bin ich gewollt?“ Wer hat sie bisher nicht gestellt, diese Frage
Sie quält, verdunkelt, verdichtet unsere Stunden und Tage
Ich bin wirklich gewollt? Das kann gar nicht sein
Fühle mich oft hilflos und wertlos, fühle mich klein
Diese Frage, sie kommt nachts in unsere Träume und Gedanken
Wenn sie kommt, bringt sie unser Leben ins Trudeln und Wanken
Schwarz drohend die Schatten, die wir sehen im Hier und Jetzt
Wir wollen sie vertreiben, doch sie haben sich in uns festgesetzt
Unsere Zukunft, welch schwarze Länge wird ihr Schatten haben?
Können wir vertrauen, hoffen, auf den Schöpfer und seine Gaben?
So wie die leuchtenden Sterne erhellen, die Schwärze der Nacht
Hat auch die Zusage Gottes wieder Vertrauen in uns entfacht:
»Du bist gewollt, ich habe Dich bei Deinem Namen gerufen
So wie Du bist, bist Du von mir für dieses Leben berufen«